Lastenrad

 

 

Lastenräder auf dem Tempelhofer Feld
Das Damen-Lastenradrennen auf der VELO 2018 in Berlin © bhv

Mit dem Lastenrad die Verkehrswende meistern

Das Lastenrad, Tragnsportrad oder Cargobike gilt als wichtiger Baustein der Verkehrswende. Um Fahrverbote zu vermeiden ist vielen Städten daran gelegen, nicht nur den Pendlerverkehr zum Teil auf die Fahrräder zu bringen, sondern auch einen Teil des gewerblichen Verkehrs. Lieferdienste oder auch Handwerksbetriebe bekommen gute Anreize nicht mit dem PKW oder Lieferwagen zu den Kunden zu fahren, sondern auch mal das Auto stehen zu lassen. Wenn man das Nützliche mit dem Praktischen verbinden will, kommt man an einem Lastenrad nicht vorbei.

DHL liefert mit dem Lastenrad aus
DHL testet die Auslieferung in Frankfurt mit dem Lastenrad © DHL Diederik van der Laan

Der Paketzusteller DHL zum Beispiel testet in Frankfurt und Utrecht (Niederlande) die Zustellung von innerstädtischen Paketen mit dem Lastenrad. Die Waren werden in Mikrodepots auf die Räder verteilt und dann zu den Empfängern weiterverteilt (->Pressemitteilung).

Auch Berlin setzt Anzreize und fördert Lastenräder für den privaten und geweblichen Käufer mit bis zu 500€, bzw. 1.000€ (-> Link). Für gewerbliche Kunden ist es bestimmt sinnvoll, in ein Lastenrad mit Elektro-Unterstützung zu investieren, da jedes sich Kilo Ladung schnell bemerkbar macht.

Lastenräder sind auch privat gern gesehen

Private Radler bewegen sich mit Cargobikes meist in einem sehr kleinen Radius. So fahren sie einkaufen, zur Schule und zum Kindergarten. Strecken, die schnell auch ohne einen Motor gefahren werden.

Douze Lastenrad
mit 4 Kindern ist es in dem Douze-Lastenrad etwas eng © bhv

Platz ist in so einem Rad für bis zu 4 Kinder. Einkaufen kann man dann zwar nicht mehr viel (außer Eis und Süßigkeiten), aber für kleinere Ausflüge macht so eine Fahrt eigentlich allen Spaß. Und darum geht es ja eigentlich. Wenn das Radfahren nicht mehr Spaß macht, als in der U-Bahn, im Bus oder im Auto zu sitzen, wird es eine kleine Minderheit bleiben, die das macht.

Auf der Fahrradmesse VELO wurden in diesem Jahr sehr viele Neuheiten vorgestellt so dass der Eindruck, dass aus dem kleinen Fahrrad-Hype ein umfassender Megatrend wird, mit Nachdruck unterstrichen wird.

Für jeden Bedarf gibt es das passende Lastenrad. Es gibt 3-Räder mit einem großen Korb vorne, wie etwa das Christiania Bike aus Kopenhagen oder aus den Niederlanden das Cargo Trike von Bakfiets, oder ganz moderne 3-Räder die etwas sportlicher sind und sich in den Kurven neigen wie etwa das MK1 von Butchers & Bicycles aus Kopenhagen oder seit diesem Jahr das ganz kurze Rad von Sblocs aus Berlin. 2-rädrige Lastenräder heissen „Long John“ und sind etwas sportlicher. Bei Fahrradkurieren in der Stadt sieht man am häufigsten das Bullitt Cargobike „Hally vs. Sally„. Es lässt sich sehr individuell ausstatten, ganz nackt, mit Transportkiste, Kettenschaltung, Nabenschaltung, mit oder ohne Elektrounterstützung – je nach Wunsch und Budget kann man sich hier ein sehr individuelles rad zusammenstellen. Ein Urban Arrow ist perfekt für den Kindertransport und ein Douze habe ich und es ist sehr sportlich und kann nach dem Baukasten in verschiedenen Größen konfiguriert werden. Wie schon erwähnt gibt es hier etwas tolles für jeden!

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