DIY elektrische Kaffeemühle

viele Menschen kennen das Problem: frischer Kaffee. Kaffe ist grundsätzlich natürlich ein Problem. Man will ihn schnell haben, aber gut soll er auch sein. Es gibt bei Kaffee viele Philosophien, wie man den besten Kaffee kocht. In meinem Alter kaufen sich auf einmal alle eine riesige Siebträgermaschine die meist über 1.000€ kostet und wirklich groß ist. Die kann dann prima Wasser heiß machen, Milchschaum machen und Espressobasierten Kaffee kochen. Vollautomaten sind natürlich auch toll. Das Ding macht alles von ganz alleine. Flat White, Latte, Cappuccino, Americano, was auch immer man will ist nur einen Knopfdruck entfernt. Oder man macht Kaffee wieder wie früher mit einer Kaffeemaschine. Auch da gibt es natürlich große Unterschiede. Die coolen Typen haben nämlich keine Maschine von Krups oder Braun, sondern natürlich die Moccamaster. Denn bei der Maschine wird das Kaffeepulver „geduscht“, was ein gleichmäßiges Brühen garantiert und den Kaffeegenuss auf ein bisher ungeahntes Niveau bringt. Dann gibt es natürlich auch noch die Puristen, die eine French Press oder eine Aeropress haben. Oder den Kaffee türkisch machen oder eben die Handfilter-Heinis. So einer bin ich. Und das aus dem einfachen Grund, dass mir das schmeckt und ich es cool finde. Vielleicht ist der zweite Grund auch der erste. Und ein Grund ist auch, dass man dafür keine Maschinen braucht. Ich will nicht noch eine blöde Maschine in meiner Küche rumstehen haben. Vor ein paar Jahren habe ich von total tollen Freunden (DANKE Petzi & Markus) einen Hario Filter bekommen und seit dem koche ich meinen Kaffee damit. Irgendwann habe ich mir noch eine Handmühle gekauft, um auch die Bohnen frisch mahlen zu können. Und eine Handmühle, weil sie billiger war und ich (wie gesagt) keine zusätzlichen Maschinen haben wollte.

Kaffee mit der Hand zu mahlen dauert aber EWIG und ich habe mich nach einer tollen batteriebetriebenen Mühle umgeschaut und fast keine gefunden. die von Kyocera sieht toll aus. Aber bevor ich mal wieder 90€ aus dem Fenster werfe ist mir eine ganz tolle Idee gekommen:

DIY Kaffeemühle. Ganz einfach, eigentlich…

Jetzt bin ich total happy und mahle Kaffee wie ein Wahnsinniger. Allerdings ist inzwischen auch das Gewinde der Mühle kaputt, so dass ich nie wieder per Hand mahlen kann. Zumindest nicht mit diesem Ding…

Update 03.01.2019:

So ein Mist, das mit dem Akkuschrauber funktioniert doch nicht. Der Knackpunkt ist, dass das Gehäuse von meiner Mühle aus Plastik ist und sich das bei der hohen Drehzahl so weit erhitzt, dass sich das Ding von innen auflöst. Dadurch verändert sich der Mahlgrad und es sammelt sich in dem Auffangbehälter kein Kaffeepulver, sondern nur zerstoßene Kaffeebohnen. Ich habe den Mahlgrad jetzt wieder so eingestellt wie vorher und kann nur noch ganz vorsichtig mit dem Akkuschrauber mahlen. den Hebel kann ich zum Mahlen nicht mehr draufsetzen, weil das Futter des Akkuschraubers das Gewinde und die Aufnahme des Hebels kaputt gemacht hat. Jetzt muss ich noch ein paar Monate bis zu meinem Geburtstag warten und offen, dass mir jemand eine neue Mühle schenkt. Ganz nebenbei: die von mir gewünschte Mühle ist von Kyocera, heisst „Kyocera EG-70F“ und sieht so aus:

EG-70CF

Soweit ich weiß ist es die einzige batteriebetriebene Kaffeemühle mit Keramikmahlwerk, die man wunderbar in Schubladen verstauen kann. Normalerweise sind bezahlbare Mühlen immer Schlagmessermühlen, bei denen man nicht den Mahlgrad einstellen kann. Die funktionieren wie ein Stabmixer. Je länger man auf den Knopf drückt, desto feiner werden die Bohnen gemahlen.

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